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Strecke | Gemeinden
Strecke
19. Juni 2010 | Etappe von Wetzikon nach Liestal
20. Juni 2010 | Etappe Liestal - Liestal
Marschtabellen
19. Juni 2010 | Etappe von Wetzikon nach Liestal
20. Juni 2010 | Etappe Liestal - Liestal
| Gemeinden |
| Wir freuen uns, die nachstehenden Gemeinden aus dem Oberbaselbiet im Einzelzeitfahren vom Sonntag, 20. Juni 2010 durchfahren zu dürfen:
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Liestal «Lieschtel» , 327m ü.M., altes Landstädtchen, Hauptort des Kantons Basel-Landschaft und des Bezirks Liestal. Sitz kantonaler Behörden, Gerichte und Verwaltungen. Wichtiger Schulort mit Gymnasium und Lehrerseminar, Marktort, eidgenössischer Waffenplatz mit Infanteriekaserne. In Liestal befindet sich unter anderem die Eidgenössische Zollschule, ein Kantonsspital, die Kantonale Psychiatrische Klinik. Liestal ist mit seinen ca. 18 km2 die flächenmässig grösste Gemeinde des Kantons.
Wappen: Zur Zeit der bischöflichen Herrschaft (1305-1400) erhielt Liestal den Bischofsstab, den es wie das Bistum in roter Farbe führte. Besondere Kennzeichen waren die sieben gotischen Krabben (Tupfen) und der rote Schildrand. Nach der Trennung beider Basel übernahm die Landschaft den roten Stab als Kantonswappen. Um Verwechslungen zu vermeiden, machte man in Liestal ein seit 1407 bekanntes Stadtsiegel 1921 zum offiziellen Stadtwappen: Die untere Hälfte ist rot, die obere silbern. Darauf ein wachsender roter Bischofsstab mit sieben gotischen Krabben. Flagge: weissrot.
Ortsgeschichte:
Der Name Lihstal wird 1189 erstmals genannt. Für seine Erklärung gibt es verschiedene Hypothesen: Liustatio, römischer Wachtposten zum Schutz der Strasse; Lucistabulum, Haus eines römischen Siedlers namens Lucius; Liubherestal, der Besitz eines Alemannen namens Liubirih; Lieschtal, der Ort, wo Liesche (Riedgras) wächst, wie zum Beispiel die sumpfige Gegend des späteren Weihers. Die Gegend von Liestal war schon in vorrömischer Zeit besiedelt. Die römische Villa in Munzach und die römische Wasserleitung, die im Heidenloch und an der oberen Burghalde sichtbar ist, bilden gesamtschweizerisch bedeutende römische Bauwerke. Das Geviert des Kirchhofes geht mit grösster Wahrscheinlichkeit auf ein spätrömisches (4. Jahrhundert) Kastell zurück. mehr... |
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Bubendorf
«Buebedef», Bezirk Liestal, 375m ü.M., Bachzeilendorf am Eingang zum hintern Frenkental.
Wappen: Seit 1943. Durch Spitzenschnitt schräg in Schwarz und Silber geteilt. Es ist das Wappen der Herren von Bubendorf. Flagge: schwarzweiss.
Ortsgeschichte: Beim Zusammenschluss des unteren und des oberen Frenkentals, wo das Bad Bubendorf liegt, entwickelte sich an der Strasse über den Oberen Hauenstein eine kleine spätrömische Siedlung, insbesondere ein Strassenheiligtum mit Jupitersäule. Im Frühmittelalter folgten hier Steinkistengräber. Wohl durch Schenkung des Königs kam die Siedlung Bubendorf im Mittelalter an die Froburger und von diesen an den Bischof von Basel. Das Dorf entwickelte sich rund um den Dinghof im heutigen Unterdorf. Neben dem Dinghof stand die Mühle mit der Säge, davor der erste laufende Brunnen des Dorfes. Der Kastanienbaum steht an der Stelle der einstigen Gerichtslinde, des «Königsbaums». 1400 gelangte das Dorf mit dem ganzen Waldenburger Amt an die Stadt Basel. Vor allem im 17. Jahrhundert diente die als «Königsbrunnen» schon lange bekannte Quelle als Heilbad. Hier, im Bad Bubendorf, nahm die Bewegung gegen die Stadt Basel 1830 mit ersten Volksversammlungen ihren Anfang, während das Dorf noch lange der Stadt treu blieb. Erst am 3. August 1833 stellte sich Bubendorf auf die Seite der Landschaft. mehr... |
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Hölstein
«Hölschte», Bezirk Waldenburg, 430m ü.M., Gemeinde mit Gewerbebetrieben an der Vordern Frenke.
Wappen: Seit 1945. Auf rotem Grund liegender silberner Adler mit goldenen Fängen. Der Eptinger Adler erinnert an die Besitzer des Dorfes im 14. und 15. Jahrhundert Die Farben drücken die Zugehörigkeit zum Cluniazenserkloster Payerne aus, dessen Schild in Silber und Rot gespalten ist. Flagge: rotweiss.
Lage: Hölstein ist eine kleinere Gemeinde im Kanton Basellandschaft und liegt zwischen dem Kantonshauptort Liestal und dem historischen Städtchen Waldenburg.
Ortsgeschichte: Erstmals urkundlich erwähnt 1093/1103 als Hulestein, was «hohler Stein» oder «beim hohlen Fels» bedeutet. Damit ist die Talenge mit der in den Fels eingeschnittenen Vordern Frenke gemeint. Aus der römischen Villa im Hinterbol stammt der prächtige Mosaikboden, der im Römerhaus zu Augst eingebaut ist. Im Mittelalter besassen das Kloster St. Alban und später die Abtei Peterlingen (Payerne) in Hölstein einen Klosterhof. Im 14. Jahrhundert waren Hof und Dorf Lehen eines Zweiges der Eptinger, der Ziefener. Diese mussten das Dorf wiederholt gegen die Besitzgelüste der Basler Adligenfamilie Rot verteidigen. mehr... |
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Diegten
«Diekte», Bezirk Waldenburg, 485m ü.M., typisches Strassendorf.
Wappen: Seit 1930. In der goldenen Hälfte ein schwarzer steigender Löwe, in der schwarzen Hälfte drei silberne Schrägstreifen. Wappen des thurgauischen Rittergeschlechts von Eschenz, das 1381 mit der Herrschaft Diegten belehnt wurde. Flagge: gelbschwarzweiss.
Ortsgeschichte: Der Ortsname erscheint 1152 erstmals als Dietingoven. Er gehört zu den alemannischen Namen auf -ingen mit anschliessendem -hofen. Er wandelte sich von Dietinghofen über Dietikon zu Dietken. Durch Umstellung der Konsonanten wurde daraus Diekte, Diegten. Vorrömische und römische Funde deuten auf eine recht frühe Besiedlung der Gegend hin. Das heutige Dorf setzt sich aus fünf frühmittelalterlichen Weilern - Ober-, Mühle-, Mittel-, Schloss- und Unterdiegten - zusammen. mehr... |
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Tenniken
«Dännike», Bezirk Sissach, 427m ü.M., am Stockenrain und am Hang des oberen Gisiberges gelegen.
Wappen: Seit 1944. In eine goldene und eine silberne Hälfte geteilt. Auf goldenem Grund ein schwarzes Antoniuskreuz (gotischer Buchstabe T), auf silbernem Grund drei schwarze Schrägbalken. Tenniken hat das Wappen der Herrschaft Eschenz übernommen, zu der es einst gehörte, und den steigenden Löwen durch ein Antoniuskreuz ersetzt. Flagge: gelbschwarzweiss.
Ortsgeschichte: Tennichon, 1226 erstmals urkundlich erwähnt, gehört zu den Ortsnamen mit der Endung -kon, die zu -ken abgeschliffen wurde. Tenniken gehörte zur Herrschaft Eschenz und gelangte, als Ritter Henman mit seinen Söhnen bei Sempach gefallen war, an Grosskinder des Ritters. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts waren die Besitzverhältnisse unklar, Basel und Solothurn bemühten sich um die Herrschaft, die 1482 schliesslich an Basel fiel und zum Farnsburger Amt kam. mehr... |
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Zunzgen
«Zunzge», Bezirk Sissach, 406m ü.M., Wohngemeinde am Ausgang des Diegtertales.
Wappen: Seit 1948. In goldenem Feld auf rotem Berg ein schwarzgemauerter Zinnenturm. Das neue Wappen zeigt in stilisierter Form den Heidenbüchel, das Wahrzeichen des Dorfes. Der Turm erinnert an die einstige Burg von Zunzgen. Die ehemalige Zugehörigkeit zur Herrschaft Habsburg-Laufenburg kommt in den Farben zum Ausdruck. Flagge: gelbrot.
Ortsgeschichte: 1323 wird Zunzkon erstmals urkundlich erwähnt. Wie bei Diegten und Tenniken handelt es sich um einen frühmittelalterlichen Siedlungsnamen auf -ing, der mit dem nachfolgenden -hofen verschmolzen und zu -kon und -gen abgeschliffen wurde. Allerdings sprechen Flurnamen dafür, dass die Gegend von Zunzgen schon vorher besiedelt war. "Zunzger Büchel" oder "Heidenbüchel": Die kugelige Aufschüttung am südlichen Dorfausgang hat ein Volumen von ca. 6000m3. Eine sorgfältige Untersuchung förderte 1950 Teile einer frühmittelalterlichen Burganlage zu Tage. Verschiedene Sagen gibt es vom "Büchel", eine sei hier aufgeführt: "lm Büchel soll ein Hunnenkönig begraben sein. Alljährlich am Karfreitag tritt er mit seinem Gefolge aus dem Grab hervor und trägt den grossen Hunnenschatz heraus. mehr... |
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Sissach
«Sissech» , Bezirkshauptort, 376m. ü.M., Marktflecken, Industrie- und Wohngemeinde im Ergolztal.
Wappen: Seit 1944. Senkrecht in eine rote und eine silberne Hälfte geteilt, darin je ein erhobener Arm in der umgekehrten Farbe. Es ist das Wappen eines Liestaler Bürgergeschlechts, das sich «von Sissach» nannte. Flagge: rotweiss.
Ortsgeschichte: 1226 wird Sissaho erstmals urkundlich erwähnt. Der Name kann auf einen keltoromanischen Siedler namens Sissus zurückgeführt werden. Die Siedlungsgeschichte von Sissach lässt sich an den aufgefundenen Spuren, die initiativer lokaler Forschung zu verdanken sind, über 5000 Jahre zurückverfolgen: Aus der Zeit um 3000 v.Chr. fand man auf dem Burgenrain die Reste jungsteinzeitlicher Wohnstätten. Die späte Bronzezeit ist etwa um 1200 v.Chr. auf dem Vorplateau nördlich der Sissacher Flue und wenig später (bis 1000 v.Chr.) auf dem schmalen Rücken des Bischofsteins vertreten. mehr... |
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Itingen
«Ütige», Bezirk Sissach, 370m ü.M., liegt in einem Seitentälchen der Ergolz und hat sich in jüngster Zeit am gegenüberliegenden Südhang ausgebreitet.
Wappen: Seit 1946. Fliegender silberner Fisch auf rotem Grund. Wappen der früheren Besitzer des Hofes, des Basler Geschlechts Utingen. Flagge: rotweiss.
Ortsgeschichte: 1226 wird Utingen erstmals erwähnt. Gehört zu den Namen auf -ingen, die den frühmittelalterlichen Siedlungen entsprechen. Das alte Dorf erinnert mit seiner geschlossenen doppelten Häuserzeile an mittelalterliche Verhältnisse. Im 15. Jahrhundert waren die Eptinger Besitzer des Dorfes. 1467 verkaufte Hans Münch von Gachnang, Gemahl der Verena von Eptingen, «das dorffly Utingen» mit allen Rechten der Stadt Basel, die es zum Farnsburger Amt schlug. Im 18. und 19. Jahrhundert lebte das Dorf vorwiegend von der Posamenterei und der Landwirtschaft. Heute hat sich Itingen zu einer Wohn- und Industriegemeinde entwickelt, die in verschiedenen Industriebetrieben ungefähr 900 Arbeitsplätze bietet. Daneben findet eine ganze Anzahl Gewerbetreibender ihr Auskommen in Itingen. mehr... |
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Lausen
«Lause», Bezirk Liestal, 343m ü.M., Wohn-, Gewerbe- und Industriegemeinde im mittleren Ergolztal.
Wappen: Seit 1938. In der oberen Hälfte drei goldene Kugeln auf schwarzem Grund, unten zwei gekreuzte goldene Spitzhacken auf rotem Grund. Die drei goldenen Kugeln sind die Attribute des Kirchenpatrons, des heiligen Nikolaus, im 4. Jahrhundert Bischof von Myra. Die Spitzhacken versinnbildlichen den einstigen Abbau von Eisenerz, Huppererde und Kalkstein in Lausen. Flagge: schwarz-rotgelb.
Ortsgeschichte: 1275 wird Lausen als Langenso erstmals erwähnt. Der Ursprung des Namens ist unklar. Das Dorf liegt an einer Grundmoräne mit charakteristischen Gletscherschliffen. Bodenfunde beweisen, dass hier schon in der jüngeren Altsteinzeit gewerbsmässig Werkzeug hergestellt wurde. Die weitab vom heutigen Dorfkern liegende Kirche gehörte zu einer bedeutenden Dorfsiedlung (Bettenach), die von spätrömischer Zeit (5. Jahrhundert) bis ins Mittelalter (12. Jahrhundert) belebt war, wie die Untersuchungen 1985-1992 erwiesen. mehr... |
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